Starten Sie Ihren persönlichen Energie-Generator

Autor: Wendelin Niederberger (Unternehmens-Entwickler und begleitet Firmen sowie Privatpersonen zur Visionsfindung. Tel +41 (0) 41 662 01 88, Fax +41 (0) 41 662 01 89,
info@wendelin-niederberger.ch)

In den letzten 50 Jahren ist auf der Welt etwas Unglaubliches passiert. Der Mensch hat sich auf ein System eingelassen, das ihm hier im Westen zwar Wohlstand aber auch einiges an Verdruss gebracht hat. Eingezwängt in die selbst auferlegten Mechanismen fürchten wir uns davor, etwas zu ändern. In Zukunft wird es immer weniger Menschen geben, die bereit sind, diesen Zwängen zu gehorchen. Vor allem die fähigsten Leute werden sich nicht mehr einbinden lassen. Werden also die "dummen" Firmen verdummen?

Einverstanden, das liest sich etwas provokativ. Aber werfen Sie doch einmal ein Auge auf die Statistiken. In der Schweiz gab es noch nie so viele Firmengründungen wie in den letzten Jahren. Das wird im übrigen Europa wohl kaum anders sein. Woran könnte dies wohl liegen? Es macht nämlich keinen Sinn. Wie kann denn jemand so dumm sein, sich auf ein derartiges Risiko einzulassen: Menschen verlassen eine mehr oder weniger geordnete Stelle und machen sich daran, alle bisher gebotenen Sicherheiten aufzugeben und - mit einer meist schmalen Kapitalbasis - selber anzufangen. Und dies in der heutigen Zeit! Warum tun sich diese Leute so etwas an?

Fragt man nach, ob sie nicht lieber in einem mittelständischen Unternehmen angestellt werden möchten, bekommt man immer die gleichen Antworten: "Nie im Leben!" Klar gibt es Ausnahmen. Aber die sind dünn gesät. All die Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich selbständig machen, sind meistens sehr fähige Leute. Die Besten, die man sich wünschen kann. Sie haben den nötigen Biss, Durchhaltewillen, verfügen über grosse Kreativität und sind äusserst einsatzfreudig.
Ich frage mich, ob diese Eigenschaften in den Unternehmen nicht auch gebraucht werden?

Erkennen Sie Potenziale?

Warum schaffen es die Betriebe nicht, diese Leute zu halten und deren Potenziale zu nutzen? Ich finde das eine riesige Verschwendung, und dies sollte geahndet werden. Aber darüber wird in den Hochglanz-Jahresberichten eben nie rapportiert. Wieviel Potenzial hat der "CEO" (was für ein dummer Ausdruck für einen Firmenchef) im letzten Jahr verschwendet? Da würde die Bilanz bei einigen Firmen wohl ganz anders aussehen.
Genau da liegt das Kernproblem. Die meisten Firmen werden nach einem System geführt, das in der Hochschule St. Gallen oder sonstwo gelehrt wurde. Die "Entmenschlichung" bleibt nicht aus. Wer dies durchschaut, will damit nichts mehr zu tun haben und fängt selber an.
Es gibt viele Firmen, die mit leistungsfähigen Menschen nur wenig anfangen können. Sie passen nicht in ihr "System". Sie meinen, das stimmt nicht? Oh doch! Wenn ich da bei meinen Gesprächspartnern etwas nachhake, wartet jeder mit irgend einer Geschichte auf. Die Leute werden entweder ausgebremst oder an den Flügeln gestutzt.
Was uns nun aber viel mehr interessiert, ist folgende Frage: Ist es notwendig, dass wir uns an diese Systeme halten müssen? Warum kann ein Betrieb nicht ganz anders organisiert sein? Warum soll sich die Struktur eines Unternehmens nicht der Persönlichkeit der Menschen anpassen, die darin arbeiten sollen? Spricht da irgend etwas dagegen? Deshalb muss ja noch lange kein Chaos herrschen. Später verrate ich Ihnen, wie Sie es anstellen, um eine solche Kultur in Ihrem Betrieb zu schaffen. Doch vorher zeige ich Ihnen, woher Sie die Energie nehmen, um Ihrem Leben den nötigen Schwung zu geben

Sind Sie glücklich?

Immer wieder werde ich gefragt, wie man seine wirklich grossen Ziele im Leben findet. Viele Menschen haben keine klare Vorstellung davon. Wahrscheinlich kommt es daher, weil wir Geschichten von Leuten lesen, die Grossartiges geleistet haben: Ghandi oder Mandela; aus der Wirtschaft Henri Ford; Edison oder Einstein als Vertreter der Wissenschaft; auch Künstler dienen oft als Vorbild: Hemingway, Sinatra; ja sogar Politiker wie Adenauer oder Winston Churchill sind in den Köpfen präsent. Diese Namen haben etwas gemeinsam. Sie alle schufen Unvergängliches. Sie hinterliessen Spuren, wie man so schön sagt.
Wer träumt nicht gerne davon, auch zu dieser Gilde zu gehören. Man verbindet damit Macht, Prestige und ein sicherlich sehr aufregendes Leben in Wohlstand. Ob diese Leute auch glücklich waren, darüber kann ich keine Auskunft geben. Nur wenige Menschen bringen soviel Selbstvertrauen auf, um sich ähnliche Ziele zu setzen. So bleibt man, wo man ist, und fängt gar nicht erst an, etwas zu ändern. Eigentlich schade!
Doch beantworten Sie bitte diese konkrete Frage: Was möchten Sie in Ihrem Leben erreichen? Und ich meine jetzt nicht irgend eine Stellung oder Funktion. - OK, ich helfe etwas nach: Stellen Sie sich vor, Sie könnten an ihrem Lebensende sagen, dass Sie die ganzen 70, 80 oder 90 Jahre ein absolut glückliches Leben geführt haben. Hätte sich das Leben für Sie dann gelohnt? Die meisten Menschen bestätigen mir, dass dies ein grossartiges Gefühl wäre. Spielt es dann eine Rolle, welchen Beruf Sie ausgeübt haben? Das ist doch völlig nebensächlich.
Was heisst das für uns? Wir sollten alles unternehmen, um erst einmal glücklich zu werden. Und nachher stellen wir sicher, dass uns die Arbeit dies nicht vermiest. Sie haben sich das noch nie so überlegt? Besser, Sie fangen jetzt gleich damit an!

Setzen Sie Ihre Talente ein

Wenn Sie Beruf, Familie, Partnerschaft, Gesundheit, Finanzen, Freunde und persönliche Weiterentwicklung so eingerichtet haben, wie Sie dies gerne hätten, dann sollten Sie eigentlich ein glückliches Leben führen können. Setzen Sie sich ruhig entsprechende Ziele. Wenn Sie dies getan haben, suchen Sie sich ein Umfeld, um dies auch zu leben. Wenn Sie in einer glücklichen Beziehung leben wollen, dann sorgen Sie dafür, dass Ihre jetzige Beziehung so wird, oder Sie suchen sich eine Beziehung, wo dies möglich ist. Anders wird es nicht gehen.
Genau das gleiche gilt aber auch für den Beruf. Definieren Sie Ihre persönlichen Ansprüche an die berufliche Tätigkeit. Was möchten Sie gerne tun? Welche Talente haben Sie? Mit welchen Menschen möchten Sie zusammen sein? Wieviel Freiheit brauchen Sie, um sich entfalten zu können? Haben Sie den Anspruch, den Menschen mit Ihrer Arbeit etwas zu geben? Welchen Beitrag möchten Sie zum Wohle der Menschheit leisten? Wenn Sie für sich diese Vorstellungen entwickelt haben, dann suchen Sie sich ein entsprechendes Umfeld. Und wenn es dieses Umfeld noch nicht gibt, dann schaffen Sie es. Der einfachste Weg dazu ist die Selbständigkeit. Da können Sie zeigen, wie ernst Sie es meinen mit ihren Wünschen und Vorstellungen. Alles andere ist ein Leben mit endlosen Kompromissen. Wenn Sie trotzdem glücklich sind, ändern Sie bitte nichts. Wenn nicht - hier ist der Weg zu mehr Lebensqualität.

Freude und Freiheit

Wenn Sie bereits selber in leitender Stellung tätig sind, dann haben Sie es noch leichter. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter teilhaben an diesem Entwicklungsprozess. Heute kann es sich keiner mehr leisten, nur 20 % des Potenzials der Mitarbeiter zur Verfügung zu haben. Mehr als 20 % werden leider selten ausgenutzt.
Ist das nicht unglaublich? Der grösste Teil der Mitarbeiterpotenziale bleibt einfach ungenutzt. Sie glauben mir nicht? Um Ihnen das zu beweisen, können wir folgende Gedankenspiele machen: Stellen Sie sich vor, Sie entlassen sämtliche Mitarbeiter in Ihrem Team. Arbeitslosenkasse gibt es keine, und es würde nur noch die Möglichkeit geben, selber zu schauen, wie man durchs Leben kommt. Zugegeben, diese Vorstellung ist nicht gerade sehr realistisch. Aber sie hilft, Ihnen zu zeigen, dass alle Betroffenen in dieser Situation mit enormer Energie daran arbeiten würden, Ihr Leben zu meistern.
Bei allen würde eine gewaltige Betriebsamkeit entstehen. Diese Menschen würden Vorkehrungen treffen, um weiterhin anständig leben zu können. Und geradezu unglaublich erscheint es, dass die Leute, nachdem Sie sich damit abgefunden haben, viel mehr Freude an ihrer Tätigkeit haben als vorher. Sie werden die neue Freiheit nicht mehr missen wollen.
Da frage ich mich, warum dieser Zustand nicht auch in einem Betrieb hergestellt werden soll? Was hält uns davon ab, die Mitarbeiter zu wahren Unternehmern zu machen? Die Firma, die den Mut hat, diesen Weg konsequent zu gehen, um diese Firma brauchen wir uns nie zu Sorgen. Was immer geschieht: Rezession, Währungsschwankungen, Asienkrise und was sonst an fadenscheinigen Gründen für Schieflagen angegeben wird. Solche Teams werden immer Lösungen finden.

Visionen verknüpfen

Nehmen wir einmal an, Sie kennen jetzt Ihre persönlichen Visionen und Ziele. Dann macht es doch keinen Sinn, einer Tätigkeit nachzugehen, die diese Vision nicht unterstützt. Wer also seine persönliche Vision mit der Vision des Unternehmens verknüpfen kann, wird sich am Morgen nie fragen, warum er heute eigentlich aus den Federn soll. Es wird diese Person geradezu aus dem Bett ziehen. Auch die ständigen Diskussionen über die Arbeitszeit und das Feilschen um ein paar mikrige Lohnprozente sind hinfällig.
Kehren wir die Verantwortungspyramide um. In den meisten Unternehmen gibt es eine ganz dünne Spitze von Leuten, die sich voll einbringen und Verantwortung tragen. Der grosse Rest der Mitarbeiter fühlt sich kaum verantwortlich. Besser wäre es, wenn viele die Verantwortung mittragen und es nur wenige gibt, denen es mehr oder weniger egal ist, was mit dem Unternehmen passiert.
Verständlich, wenn Sie nun denken, dass dieser Zustand wohl eher der Phantasie entspringt und mit der Realität nicht viel zu tun hat. Meine Meinung dazu: Ich habe gelernt, all das für möglich zu halten, was ich mir denken kann. Wenn Sie nun jeden Tag genau das tun, was Sie Ihrer persönlichen und beruflichen Vision näher bringt, werden Sie unermessliche Energie freilegen. Sie werden den Funken der Begeisterung übertragen auf alle Menschen in Ihrem Umfeld. Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, ja sogar der Banker werden Ihnen zuhören. Und Sie werden jede Menge Leute finden, die Ihnen helfen, Sie zu unterstützen. Sie werden leben und ihre Freude daran haben.
Ob Sie nun Hunderttausend oder eine Million verdienen, ist gar nicht mehr so wichtig. Hauptsache, Sie stehen voll im Leben und geniessen es, genau das zu tun, was Ihnen Spass und Freude macht. Und stellen Sie sich vor, Sie haben in Ihrer Firma 40 Leute um sich, denen es genau so geht. 40 Leute, die abends nach Hause gehen und ihre Zufriedenheit in die Partnerschaft und die Familie tragen. Wäre es nicht sinnvoll, jetzt gleich damit anzufangen?

Wenn Sie mehr wissen möchten:

Buchen Sie eine Teilnahme am Workshop "Der Weg zum visionären Unternehmen" oder vereinbaren Sie einen Termin zur Messung der Visionären-Unternehmens-Energie (VUE) mit Wendelin Niederberger für das Team-Visions-Seminar: "Durchbruch zum Erfolg" oder holen Sie sich die Unterlagen zum Seminar: "So finde ich meine persönliche Lebens-Vision"

 
     
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