Was sind "Team-Blockaden" und wie man diese in Luft auflöst?
Vergessen Sie, was Sie bisher über das Thema Führung von Mitarbeitern gehört haben: Alles Augenwischerei! Wenn Sie sich einmal wirklich damit beschäftigen, dann merken Sie, dass es sich hier um reine Manipulation handelt. Der Mensch funktioniert ganz anders. Der Mensch durchschaut dieses Spiel. - Und trotzdem spielt er mit. Aber ist das wirklich die Lösung? Sind wir doch endlich mal ehrlich: Seit Jahrzehnten gibt es Führungsseminare, Techniken und Methoden, wie man Mitarbeiter motiviert und erfolgreich führt. Schlussendlich haben alle diese Versuche fehlgeschlagen. Der Mensch lässt sich nicht manipulieren. So ist das nun mal! Wir denken, dass wir alles richtig machen. Und fallen trotzdem aus allen Wolken, wenn wir schon in banalen Situationen feststellen müssen, wie alleine wir Unternehmer dastehen, wenn eine besondere Leistung gefragt ist. Doch beginnen wir von vorn Mut zum Hinterfragen Thomas S. gilt als quirliger Unternehmer. In den letzten 15 Jahren hat er seinen Haustechnik-Betrieb zu einem gutgehenden Unternehmern aufgebaut. Sein Einsatz hat sich gelohnt. Er zählt auf ein Mitarbeiter-Team von 20 Leuten und steht vor einem grossen Wendepunkt. Es fehlt an allen Ecken und Enden an Platz. Ein neuer Standort muss her. In seiner Gemeinde hat er sich bereits ein günstiges Grundstück gesichert. Jetzt kommt der nächste Schritt: Nun geht es darum sicherzustellen, ob sich die Investition lohnt. Er fühlt sich etwas alleine gelassen. Er merkt, dass sich kaum jemand im Team wirklich von seiner Begeisterung anstecken lässt. Ist er vielleicht sogar auf dem Holzweg und keiner getraut sich es ihm zu sagen? Sind seine Pläne zu wagemutig, ja vielleicht sogar überheblich? Wird er sich mit seinem Projekt finanziell übernehmen? Was ist, wenn plötzlich die Aufträge nicht mehr wie gewohnt kommen? Fragen über Fragen, zu denen er gerne eine Antwort hätte. Was ihm aber plötzlich mit aller Deutlichkeit bewusst wird, ist die Tatsache, dass keiner seiner Mitarbeiter wirklich mitzieht. Leistungsdruck zeigt, wo die Trittbrettfahrer sind, die sich eigentlich gar nicht richtig einbringen wollen. Wenn es darum geht, diese wichtige Entscheidung mitzutragen, will niemand richtig Farbe bekennen. Das gibt ihm sehr zu denken. Kein Wunder, wenn er sich anfängt zu fragen, ob er sich in Bezug auf sein Team nicht etwas vorgemacht hat. Wieso lassen sich seine Leute von dieser Chance nicht begeistern? Wo sind nun all die Mitarbeiter, die täglich darüber monieren, dass man in dem jetzigen Umfeld kaum richtig arbeiten kann? Wo bleiben die Ideen, für die Ausarbeitung des Projekts? Ihm dämmert's, dass es für seine Leute wichtiger ist, pünktlich um 17.00 Uhr den "Pickel" hinzuschmeissen. Langsam geht ihm ein Licht auf. Dieser Entscheidungsprozess zeigt ihm klar und deutlich, was in seinem Unternehmen bisher schiefgelaufen ist. Wenn er vor ein paar Monaten gefragt worden wäre, ob er ein gutes Team habe, dann hätte er ohne mit der Wimper zu zucken sofort zugestimmt. Doch jetzt? Hat er sich vielleicht doch getäuscht? Jetzt will er es wissen! Eine gute Gelegenheit herauszufinden, wer von seinen Leuten die Entscheidung für die anstehende Grossinvestition mitträgt und wer nur als Trittbrettfahrer gilt. Ein pfiffiger Unternehmer wie er, hat den Mut, diese Fragen zu stellen. Mut zur Leistung So wie Thomas S. geht es vielen Inhaberinnen und Inhabern von Kleinbetrieben. Solange alles mehr oder weniger rund läuft, fällt kaum auf, wer sich wirklich in das Unternehmern einbringt. Sobald aber eine Mehrleistung gefordert wird, trennt sich die Spreu vom Weizen. Schöne Worte werden heisse Luft: "Wir sind sicher bereit ein gewisses Mass an Überstunden zu leisten. Aber es hat alles seine Grenzen", hört man. Plötzlich wird Tante Marthas Geburtstag enorm wichtig. "Die Kinder wollen uns doch auch wieder einmal sehen", bemerkt derjenige, von dem wir wissen, dass er sowieso jeden Abend bloss vor der "Flimmerkiste" hockt. Es macht den Anschein, dass im Leben der Menschen alles andere viel wichtiger als der Beruf. Kein Wunder! Haben wir uns doch in all den Jahren ein feinmaschiges Netz von Führungssystemen aufgebaut. Was im allgemeinen als Team-Entwicklung bezeichnet wird, entpuppt sich oft als ein Haufen fauler Kompromisse. Es ist unbestritten, dass uns diese Systeme Halt und Sicherheit geben können. Doch genau so führen alle in die Irre. Im Gleichschritt haben die Menschen Systeme entwickelt, wie sie diese Manipulations-Systeme untergraben können. Noch schlimmer ist, dass wir nicht einmal merken, dass wir nur so tun "als ob". Wir nehmen überhaupt nicht wahr, welche Spiele da wirklich gespielt werden? Sind wir nicht einfach gefangen in einem Spiegelsaal und sehen nicht, dass wir uns die ganze Zeit etwas vorgemacht haben? Doch wo ist die Lösung? Mut zur Entscheidung Führungskräfte, welche an der Leistungsbereitschaft Ihrer Mitarbeiter zweifeln sind eher selten. Auch die Frage der Motivation ist schnell beantwortet. "Klar", hört man, " besser könnte es immer sein. Aber was kann man heute schon erwarten." Meine Meinung dazu: Alles faule Kompromisse! Aussergwöhnliche Leistungen machen glücklich. Machen Sie sich und Ihr Team glücklich! Solange Sie mit mittelmässigen Leistungen zufrieden sind, werden Sie auch mittelmässige Resultate erzielen. Wenn Sie aber mit Ihrem Unternehmen an die Spitze wollen, wird das nicht reichen. Hier gilt es eine wichtige Entscheidung zu treffen. Und die liegt bei Ihnen. Sobald diese für Sie feststeht, holen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit in's Boot. Teilen Sie Ihnen mit, dass Sie in Zukunft nicht mehr um jeden Auftrag betteln wollen. Sagen Sie Ihnen auch, dass Sie nicht mehr bereit sind, dutzende von Offerten zu schreiben um dann den Auftrag nur zu bekommen, weil Sie nochmals 20% Rabatt gewähren. In diese Situation kommen Sie nur, wenn Sie eine vergleichbare Leistung erbringen. Sobald der Kunde vergleichen kann, wird er immer jemanden finden, der es noch billiger macht. Wie lange wollen Sie dieses Nullsummenspiel noch mitmachen? Möchten Sie nicht endlich auch etwas mehr Spass am Leben haben? Wäre es nicht sehr schön, wenn Sie sich auch öfters einmal ein paar Wochen Traumferien leisten könnten. Und zwar ohne immer ein schlechtes Gewissen zu haben? Es ist möglich. Den Weg dahin verrate ich Ihnen sofort. Mut zum Träumen Jahrelang wurde uns Unternehmern vorgepredigt, dass wir unsere Mitarbeiter motivieren sollen. Das haben wir auch getan: Weihnachtsfeier, Skitag, vielleicht sogar eine goldene Armbanduhr zum 20. Firmenjubiläum. Lachen Sie nicht! Das ist noch gar nicht so lange her. Auch wenn heute die Motivationstricks etwas kreativer daherkommen, so unterscheiden sie sich kaum von früher. Wenn wir wirklich weiterkommen wollen, gibt es nur einen Weg: Wir müssen herausfinden, was die Mitarbeiter tatsächlich motiviert. Wieder zu einfach für Sie? Warten Sie, es kommt noch dicker! Ich meine damit natürlich nicht den Bonus auf dem Gehaltskonto Ende Monat. Wovon ich rede, sind seine wirklichen Wünsche und Träume. Und diese verraten die meisten Menschen nicht. Wer es schafft die Blockaden im Team zu lösen hat alle Energie frei, um an die Spitze zu kommen. Die Frage ist, ob sie überhaupt welche haben. Ich staune immer wieder, was in den "Bäuchen" der Menschen drinsteckt. Glauben Sie ja nicht, dass es einen Mitarbeiter am Morgen aus dem Bett zieht, für seinen Chef Umsatz zu machen. Vergessen Sie das gleich wieder. Auch die Aussicht auf ein bisschen mehr Geld am Ende des Monats gibt nicht sehr viel her. "Dafür habe ich ja eh gearbeitet", denkt er sich zurecht. Die wahren Energiequellen finden sich in seinen Träumen. Alles andere ist ihm völlig egal. Diese Träume sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Die meisten Menschen haben keine richtigen Träume mehr. Eine angepasste Welt hat uns die Freude auf die Erfüllung von Träumen geraubt. Es träumt sich schlecht mit einem vollen Bauch und einem ganzen Stapel von Sozialversicherungen. Was für ein Leben! Eingebunden in ein perfektes Sozialsystem in dem jeder "Furz" abgesichert ist. Mit einem vollen Bauch von weltumspannendem Einheitsbrei Marke Mc Donald's, Coca Cola und eingelullt in Medienereignisse wie "Das Millionenspiel" träumt's sich's schlecht. Wo soll da der Nährboden für Träume sein? Machen Sie also den ersten Schritt und lernen Sie Ihre Leute wieder Träumen. Sie werden staunen, was dabei herauskommt. Wenn Sie es schaffen, Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die eigenen Träume sichtbar und spürbar und vor allem erfüllbar zu machen, dann haben Sie den Schlüssel für innere Motivation entdeckt. Die Kraft, die sich daraus entwickelt ist so stark, dass Sie nie mehr Motivationsprobleme haben werden. Jetzt fehlt noch ein letzter wesentlicher Schritt: Die Lösung von inneren Blockaden. Wie das geht, kommt gleich jetzt. Mut zur Wahrheit Menschen, die in ihrem Leben nicht erfolgreich sind, leiden an inneren Blockaden. Dazu ein einfaches Bild: Vielleicht gibt es Menschen in Ihrem Umfeld, welche nur wenig Freunde haben. Sicher wissen Sie, warum dies so ist. Weil niemand gerne mit dieser Person zusammen sein will. Solche Menschen haben innere Blockaden. Diese führen dazu, dass andere Menschen sie meiden. Wir alle haben solche Blockierungen. Mehr oder weniger, je nachdem. Diese Muster tragen wir Menschen permanent mit uns herum. Unser Verhalten wird gesteuert durch die Glaubenssätze, die wir für uns zurechtgelegt haben. Diese sind sehr verschieden. In einem Team kommen alle diese Glaubenssätze zusammen. Hier liegt der wunde Punkt: Sämtliche Motivationstechniken, auf die wir so stolz sind, halten uns davon ab, die wirklichen Probleme der Menschen zu erkennen. Wir reden um den heissen Brei herum, um niemandem auf die Füsse zu treten. Was dabei herauskommt, ist ein verlogenes "Gemauschel" und "Psychogedusel". Ist das für Sie nachvollziehbar? Wir reden dann über fehlende Kommunikation und merken nicht, was wir damit tatsächlich anstellen. Ich staune immer wieder, mit welchen "Problemen" sich die Menschen in den Unternehmen beschäftigen. Zu mehr als 90% sind es Probleme, die mit der eigentlichen Arbeit nichts, aber auch gar nichts zu tun haben. Ein Unternehmen hat nie ein Problem und wird nie eines haben. Es sind immer die Menschen, welche ihre eigenen Probleme in den Betrieb mitbringen. Nun überlegen Sie sich einmal folgendes: Sie bezahlen Ihren Leuten jeden Monat eine ganze Menge Geld, damit sich diese mit ihren eigenen Problemen beschäftigen. Das ist nicht nur Verschwendung, es ist sogar Verantwortungslos! Sie glauben mir nicht? Die Zukunft gehört den kleinen Unternehmen. Weil nur sie den Nährboden für Kreativität und Sinn schaffen können. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Team bei diesem Prozess zur Auflösung ihrer eigenen Blockaden der Meinung war, dass es ihr grösstes Problem sei, für die Kunden eine noch bessere Dienstleistung zu definieren. Wissen Sie was das heisst? Ganz einfach: Wenn wir nicht mehr um den heissen Brei herumreden, erkennen wir endlich, dass sich die Mitarbeiter nicht mit den Dingen beschäftigen, für die sie bezahlt werden. Sie beschäftigen sich tagtäglich damit, ihre persönlichen Probleme im Team einzubringen. Wenn Sie es schaffen, diese Blockaden in Ihrem Team zu lösen, können Sie mit Wundern rechnen. Doch fangen Sie damit nur an, wenn Sie mit sich selber im Reinen sind. Sonst wird das nichts. Das ist auch der Grund, warum solche Prozesse nur mit ganz speziellen Unternehmerinnen und Unternehmern möglich sind. Aber das sind dann eben auch diejenigen, welche an der Spitze sind und Bestleistungen produzieren und dabei erst noch eine Menge Spass haben. Möchten Sie das? Wenn Sie mehr wissen möchten: Buchen Sie eine Teilnahme am Workshop "So werden Sie ein visionäres Unternehmen" oder vereinbaren Sie einen Termin zur Messung der Visionären-Unternehmens-Energie (VUE) mit Wendelin Niederberger für das Team-Visions-Seminar: "Durchbruch zum Erfolg" |
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